Sonnwendfeier mit Blasmusik und Gesang wegen großer Hitze im Saal

Deggendorf. Auf Wetterextreme ist man im Senioren-Aktiv-Club vorbereitet. Aber zum ersten Mal musste die Sonnwendfeier wegen Hitze in den kühleren Saal verlegt werden. 37 Grad im Schatten – bei solchen Temperaturen am Donnerstag war nicht mit einem Ansturm der Besucher zu rechnen. Aber „ausgmacht ist ausgmacht“: Grillfreuden waren versprochen, Bier vom Fass, Blasmusik und vor allem Lieder der Geißkopfsänger.  Nach kurzer Beratung wurden alle Aktivitäten in das alte Bauernhaus am Starzenbachweg verlegt. Dort füllte sich der Saal erfreulich rasch. Nur der große Grill blieb unter freiem Himmel an seinem Platz im Scheunentor. Die Grillmaster Gert Schröpfer und Volker Bongé trotzten tapfer der Hitze. Und für die hungrigen Gäste wurde eilends eine „Grillpolizei“ erfunden: An der Salatbar im Stüberl sorgte Lola Wiegers dafür, dass nie mehr als fünf Gäste gleichzeitig zum Grill gingen, um Warteschlagen in der Hitze zu vermeiden.  Alles Bestens! Neben Bier vom Fass wurden vor allem Wasser, alkoholfreies Bier und alkoholfreie Softdrinks geordert. Um 14 Uhr traten die Geißkopfsänger in voller Besetzung auf. Lois Göppl und Martin Ertl führte die Sänger durchs Programm mit fröhlichen Liedern von da Annamirl, vom Leben der Gauner oder gar vom Teifi. Am lustigsten aber war der „Zwiegesang“:  Zu den gstandenen Mannsbildern in ihren Lederhosen drängte sich der überwiegend weibliche Klosterhof-Chor von Josefa Rankl auf der Bühne. Die Mannerleut´ flehten um Einlass, der ihnen mit heller Stimme verwehrt wurde. Die „Maderl“ verteidigten offenbar nicht nur ihre Tugend, denn am Schluss erfuhr man, dass längst ein anderer unter der Zudeck liegt. Gelächter und Applaus für diese Premiere, dann wieder volle Aufmerksamkeit für den Chor und die Geschichterl, die zwischendurch Alfons Wagner zum Besten gab. Nach einer guten Stunde übernahmen die „Bernrieder 4“ die Bühne: Hans Ebner, Stephan Schaffhauser, Georg Göstl und Sepp Rieger bemühten sich bei der Musikauswahl, zu laute Blasmusik zu vermeiden. Zwei Trompeten, eine Tuba und ein Akkordeon sorgten für Stimmung im Saal.  Bis um 17 Uhr wurde im Klosterhof gefeiert, ehe man sich in der Hitze des Tages auf den Heimweg machte.